15.03.2012 08:48

B&C Industrieholding will 29,9 Prozent an Amag

Ins Rennen um den größten Aktienanteil der Amag kommt Bewegung. Die B&C Industrieholding, unter anderem Aktionärin bei Porr, Semperit und Vamed, hat der One Equity Partners (OEP) ein Angebot für 29,9 Prozent ihrer Anteile unterbreitet, berichten die "Oberösterreichischen Nachrichten" vorab. Der Finanzinvestor OEP, ein Finanzvehikel von JP Morgan, der über die CP Group Niederlande 34,1 Prozent an der AMAG hält, will wie berichtet aussteigen.

Bild: AMAG

Geboten werden laut Zeitung 19 Euro je Aktie plus 1,50 Euro Dividende. Weder bei der B&C Industrieholding noch bei der AMAG war vorerst jemand für eine Stellungnahme erreichbar. Dem Bericht zufolge will auch die Raiffeisen Landesbank Oberösterreich zukaufen. Das Geldinstitut soll an vier bis sechs Prozent interessiert sein und käme damit auf 15 bis 18 Prozent. Im Gespräch als potenzieller Aktionär ist auch Telekom-Anteilseigner Ronny Pecik.

"Keine Eile"

Hanno Bästelin, Geschäftsführer der JP-Morgan-Tochter OEP Austria, möchte über ein konkretes Angebot nichts sagen: "Wir reden mit mehreren Interessenten und haben keine Eile zu verkaufen", wird er in der Zeitung zitiert. (APA/red)