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01.07.10 09:49 Das fehlende XZwischen den Hochperformance-Maschinen der XL-Modelle und den Basismodellen der CD-Baureihe platziert Heidelberg noch eine dritte Maschinenklasse: die CX-Modelle.Von Martin Schwarz Für Heidelberg-Vorstand Stephan Plenz „ist die Logik schlagend“. Mit der XL-Technologie hat Heidelberg eine neue Klasse im Druckmaschinenbau etabliert, die in ihrer Performance weit von den bislang verfügbaren SM- und CD-Modellen des Unternehmens entfernt war. Nun legt Heidelberg nach und besetzt die bisher kahle technologische Mitte zwischen den beiden Baureihen: Mit der CX 102 haben die Druckmaschinenbauer auf der IPEX die erste Maschine der neuen Modellklasse vorgestellt. Die Maschine ist für eine Produktionsgeschwindigkeit von 16.500 Bogen pro Stunde ausgelegt, die Druckwerkskonstruktion für die höhere Geschwindigkeit gegenüber dem CD-Modell entsprechend verstärkt und einiges an bisher der XL-Plattform vorbehaltener Technologie integriert. So erfolgt die Maschinensteuerung über das schon in der XL 105 verbaute Sheetfed-Control-System.
Nächster Schritt: Mittelformat Beim 3b-Format soll es freilich nicht bleiben. „Daraus kann schnell eine ganze Reihe werden“, sagt Technik-Vorstand Stephan Plenz. „Das Mittelformat würde sich als nächster Erweiterungsschritt anbieten“, so Plenz. Die erste CX 102 wurde auf der IPEX an den deutschen Akzidenzdrucker Kern verkauft, Heidelberg dürfte aber wesentliche Marktchancen für die neue Baureihe auch weiter im Osten lokalisieren: „In Asien ist die CD 102 die Standardmaschine, da ist die CX 102 der nächste technologische Sprung“, sagt Stephan Plenz. Einen logischen Markt für die CX-Klasse ortet das Unternehmen auch in Osteuropa. |